Corona-Zeit: Die Leere fasziniert und bedrückt


Einsame freundinnen Bern Bettina

Als ich kürzlich mit einer noch kinderlosen Freundin beim Mittagessen sass, erzählte sie mir, dass sie das Wagnis Familiengründung nun auch in Angriff nehmen wolle. Und bedauerte gleichzeitig, dass ihre drei engsten Freundinnen alle schon vor zwei, drei Jahren Nachwuchs bekommen haben. Bei mir wars allerdings gerade umgekehrt: Ich war umgeben von kinderlosen Freundinnen. Die erste fühlte sich zu jung für Nachwuchs, die zweite schon zu alt und die dritte wartete noch auf den richtigen Mann. Mich störte das nicht weiter, denn umso neugieriger waren sie alle auf das kleine Wesen in meinem Bauch, waren emotional mitschwanger und nach der Geburt fast ebenso entzückt ab unserer kleinen Tochter wie ich selber. Alles bestens also. Bis ich nach einer Weile merkte, dass es doch schön wäre, auch mit anderen Müttern befreundet zu sein. Frauen, mit denen man nicht nur über Job und Männer, sondern eben auch über den ersten Zahn und die Impffrage diskutieren kann.

Eine soziale Niederlage

Schlagwörter Schlagwörter: Corona-VirusCorona-ZeitCOVIDIntensivstationPanikSpital Corona-Zeit. Mittwoch, 1. AprilTag 15 der Sondermassnahmen. Was machts mit mir, was machts mit uns? Was geschieht hier bei mir im Sarganserland, was bei Alois in Luzern, bei Ueli in Belp, bei Freunden Sparbetrieb Rheintal? Hier ein Bericht aus den Mikrowelten in meinem Netzwerk. Erstens gegrüßt gesagt, ich respektiere die Massnahmen des Bundes. Ich gehe nur selten posten.


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