Rush-Hour in Ruanda


Nachbar Jungen afrikanischen Jungen

Er trägt sie, damit in der Zeitung nicht steht, wie die Tätowierungen auf seiner Hand aussehen. Seine Familie könnte ihn dann leichter finden. Sein Vater und seine Brüder haben schon einmal versucht, ihn zu töten. Es hat viele Anrufe gebraucht, damit dieses Treffen stattfinden konnte. Der junge Mann ist sehr vorsichtig geworden, zu oft schon ist er in eine Falle geraten. Saleh hat nichts verbrochen, er ist schwul, geflohen aus Palästina und seit 16 Jahren in Israel.

Andere Länder andere Marken

Kommen meist über Ägypten: Afrikanische Flüchtlinge all the rage Tel Aviv Foto: Tal Leder Sie sieht heruntergekommen und ärmlich aus. Seit Jahrzehnten siedeln sich in dem Stadtviertel Gastarbeiter an. Doch seit boater sich die Situation dort drastisch verschlechtert. Die Gegend ist zu einer Anlaufstelle für Flüchtlinge aus Afrika geworden. Allgemeinheit Anwohner fühlen sich nicht mehr sein. Jahr für Jahr kamen Tausende von Flüchtlingen — vor allem aus dem Sudan, aus Eritrea, Nigeria und der Elfenbeinküste — über den Sinai all the rage den jüdischen Staat. Bis vor Kurzem waren Israel und Ägypten nur mit einen lockeren Grenzzaun getrennt.

Boko Haram massakriert Dorfbewohner

Wüstenstadt Agadez in Niger Blühendes Geschäft mit der Flucht Agadez Drehscheibe für afrikanische Flüchtlinge In Agadez gibt es einen Aussichtspunkt. Das ist der Aussichtsturm am Hotel des Friedens, mitten in der Wüstenstadt gelegen. Auf den meisten Sandwegen wirbeln Staubwolken, die vom permanenten Wind aus der Wüste durch die Stadt geweht werden. Das sandfarbene Minarett der alten Moschee ragt aus den Beige-Tönen der Häuser heraus. Drumherum die Altstadt. Vom Turm aus muss man non weit blicken, um die Wüste wenig sehen.

Besondere Entwicklungshilfe

Rush-Hour in Ruanda Text: Kirsten Milhahn, Daniel Kastner Fotos: Kirsten Milhahn Busse, Matatus, Mototaxis: In Ruandas Hauptstadt Kigali wächst der Mobilitätsbedarf. Ungeduldig rutscht Robert Kazahura auf seinem Sitz herum. Die Chipkarte, mit der eben seine Fahrkarte gelöst hat, wandert zwischen seinen Händen hin und her. Seit einer geschlagenen halben Stunde wartet er darauf, dass der Bus endlich losfährt vom Busbahnhof all the rage Kimironko, im Zentrum von Kigali. Fahrer Jean Karambizi sitzt hinterm Lenkrad und zuckt mit den Achseln. Dann tippt er seelenruhig weiter in sein Accessible. Kazahura runzelt die Stirn und blickt aus dem Fenster. Passagiere halten beim Einstieg ihre Chipkarte an das Gerät - der Fahrpreis wird automatisch abzgl..


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