Andreas Gabalier


Orte zu Reisen Enema

Aus der jahrelangen Erfahrung heraus, zu Weihnachten single zu seinkann ich sagen: Das ist die verdammte Wahrheit. Elf Monate im Jahr bin ich sehr zufrieden mit meinem Leben und meinem Singledasein, doch das geht unweigerlich den Bach runter, sobald ich die erste Weihnachtsbeleuchtung sehe oder das Glöckchengeklingel der Weihnachtslieder höre. Ich sage nicht, dass das Sinn macht, aber es passiert trotzdem. So ist das ja oft, wenn man plötzlich das Gefühl bekommt, etwas würde nicht mit einem stimmen. Manche Leute trainieren sich dann die Seele aus dem Leib, andere reden mit einem Therapeuten, ich schreibe drüber, und zwar hier und jetzt. Um eine Sache klarzustellen: Ich liebe die Adventszeit und feiere jeden Feiertag, der sich mir bietet, voller Enthusiasmus. Sei es Weihnachten, Chanukka, Thanksgiving oder Silvester. Ich liebe die Atmosphäre, die Deko, die festliche Stimmung und das ganze Drumherum.

Zur Person

Juli Im April bin ich nach zehn Jahren zum zweiten Mal Mutter geworden und zurzeit befinde ich mich mehr im Mutterschaftsurlaub, der jedoch leider Ende Juli schon wieder zu Ende ist. Ebenfalls möchte ich, sofern möglich, außerdem weiterhin voll Stillen. Ich bin zwar im Home-Office, werde aber auch Tage haben, wo ich unterwegs sein muss. Eine Brustpumpe erleichtert dabei beiden das Leben: Dem eventuell spontan hungrigen Babe, oder auch der Mama, der Allgemeinheit Brust optimalerweise unterwegs nicht platzen oder weh tun sollte — Milchstau-Alarm!

Die Halbfette lässt Pickel sprießen

Ruediger Das ist hier neben der Party an sich der eigentliche Skandal. Das Wording von Polizei und Presse ist völlig ok, weil Fetische völlig acceptable sind und weil wohl auch Leute in Fetischsachen da waren. Leider geht der Artikel auf diesen Aspekt überhaupt nicht ein und ist so wenig informativ. Hier wird eine konstruierte Identität zu einrm abgrenzenden Marketingfaktor genacht. Wenn wir eine offene und tolerante Gesellschaft wollen, dann ist es alles sonstige als zielführend, wenn wir uns als Schwule abkapseln und in einer Patalellwelt mit einer eigenen Infrastruktur leben. Allgemeinheit hier genannten Argumente, warum eine queere Reinigungskraft für queere Kunden besser sein sollte, sind an den Haaren herbeigezogen, allein die Annahme, Schwule seien apiece se toleranter und würden andere non verurteilen, ist ziemlich weit weg von der Realität.


Kommentar